GESCHICHTE DER NIEDERLANDE

Habe dieses wunderbar gemachte und offensichtlich groszartig recherchierte Video inklusive Artikel auf CycleDutch gefunden.


Es zeigt wunderbar, was die Buerger und Buergerinnen der Niederlande in vergleichsweise extrem kurzer Zeit geschafft haben. Ihr ganzes Land groesztenteils aus dem Griff der Autolobby zu befreien und dem Rest der reichen Welt zu zeigen, wie die Loesungen zu einem ueblichen Problem ist. Wie der Autor in seinem begleitenen Artikel auch behauptet koennte der Niederlaendische Weg ein wunderbarer Leitfaden fuer andere Laender sein.

Fuer mich persoenlich stellt sich immer wieder die Frage, ob ich die Trennung von Auto- und Radverkehr will. Ich bin in Berlin aufgewachsen und es ist und war mich von Anfang an normal mir die Strasze mit vor allem Autofahrern zu teilen, oder um der Realitaet ein bisschen mehr Tribut zu zollen: Dem Autoverkehr einen Teil des Paltzes abzuringen. Natuerlich finde ich das nicht einen obtimalen Zustand und ich wuerde mir wuenschen, dass der Berliner Verkehr mit gegenseitigem Respekt und Ruecksichtnahme abliefe, sodass ich nicht in Gemuetszustaende komme in denen ich meinen Mittelfinger am liebsten gar nicht mehr aus der Luft nehme und mir dafuer der Platz, den ich benoetige um mich ohne Lebensgefahr und unnoetigem Adrenalin fortzubewegen, gewaehrt wird. Aber so ganz ab der Strasze zu fahren, die neben dem Potential an mehr Platz (im Vergleich zu einem Radweg, der von vorn herein enger ist) auch ein weit hoeheres Potential an Geschwindigkeit bietet, kann ich nicht ganz eindeutig beantworten.

Was meint ihr? Ist es fuer uns Menschen moeglich mit Respekt und Empathie uns Straszen zu teilen, oder sollten wir die Verkehrsgruppen staerker trennen?


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