VANCOUVER - SAN FRANCISCO #3/10

Tag drei (Port Townsend - Forks) und vier (Forks - Aberdeen) waren die ersten Tage, die die ganze Zeit durch Wald führten, bis auf Port Angeles. Wir haben uns für den Highway 112 entschieden, der nach Port Angeles von der 101 abzweigt, in der Hoffnung dem Verkehr ein wenig zu entfliehen, was dem Gefühl nach auch geglückt ist. Allerdings ist man nie vor den Forstwirtschaftslastwagen sicher. Die sind riesig, schnell und verdammt laut. Und nicht besonders rücksichtsvoll. Auf dem Abschnitt des Highways 112 kommt man lange an keinem Laden vorbei. Mein hoher Wasserverbrauch hat uns gezwungen an der wenigen Wohnhäuser zu halten und nach Wasser zu fragen.

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Die beiden Etappen waren wirklich großartig und haben uns alle gut gefordert. Teilweise war die Straßenoberfläche in Arbeit und sehr rau, dass der Rollwiederstand auf manchen Abfahrten stärker war als die Schwerkraft. Auf Elcyclista hab' ich ein Foto gefunden, was ähnlichen Asphalt zeigt.

Von Elcyclista
Am dritten Tag haben wir es auch das erste Mal geschafft ein bischen am Strand abzuhängen. Das Wetter war wunderbar und Arik wollte schalten...



Die erste Übernachtungsmöglichkeit zu finden, war ein bisschen spannend, weil Forks Drehort einer berühmten Hollywood Vampirfilmreihe ist. Der vierte Tag war der erste mit dem für die Pazifikküste typischen Nebel. Morgens ist es richtig kalt bis es dann am frühen Nachmittag aufklart und die Sonne innerhalb kurzer Zeit die Luft erwärmt.

Morgens

Nachmittags
Ziel des vierten Tages war Aberdeen, der wohl trostlosesten Stadt der USA und Geburtsort von Curt Cobain. Sowas morbides und depressives hab ich noch nicht gesehen. Natuerlich hatte die Army ein Recruitment Office gleich neben den Fast Food Restaurants...

Pass me a shotgun, please.


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