SCREEN TEST #2



So gestern war ich mal wieder mit der Kamera unterwegs und so ist der screen test #2 entstanden.
Vielen dank an brenni.

PICTURE OF THE DAY II

anselm on his bamboo bike cheers

UPDATE : danke fuer den 100.000 seitenaufruf keep sharing it !

DIESE WOCHE!

Freitag 30.03.

ab ca. 16:00 speißt Ali die Radmassen für nen schmalen Taler auf der Grünfläche May-Ayim-Ufer (vorher Göbenufer) Ecke Oberbaumstr. Es gibt Suppe und der Typ kann sehr gut kochen. Jeder soll kommen! Radfahrer dieser Stadt vereinigt euch! Oder esst wenigsten mal miteinander.

ab 20:00 treffen sich Interessenten für eine 4-5 tägige Fahrtwind Tour im Great Heisenberg (Schillerprommenade/Kienitzer Str.).

Außerdem:
FXD Nostra's Its a Fucking Bike Race III
ab 21:30 an der o2-Arena. Infos hier.



Samstag 31.03.
Keirin Berlin hat (fast) Geburtstag. Das verflixte siebte Jahr ist überwunden. Auf den Starßen erzählt man sich, dass es keine große Party gibt. Einfach ein gemütlich zusammensitzen, ist aber alles nur so Hörensagen und so. Kommt vorbei! Von 13:00 bis 18:00 ist ja eh regulär geöffnet und der komplette Cinelli 2012 Bikeporn ist noch da!!

UND
Am Samstag den 31.03 geht es in die zweite Runde der Bagjack Rennserie: Treffpunkt ist der Heinrich-Zille-Park in der Bergstraße um 21:00 Uhr. Bitte eure Yoshis vorher gut füttern; es wird gehüpft.



In anderen Neuigkeiten: Am Freitag dem 13. April wird Fahrtwind Berlin ein kleines Rennen veranstalten! Speichert das Datum. Mehr Informationen bald!

Schöne Grüße. Anselm

JAKOB IN ATHEN

Unser Freund Jakob berichtet aus seiner neuen Heimat : Athen


Aufs Radfahren kann unsereins hier nur schwerlich verzichten und wenn auch die Grundlagen die selben sein mögen sind es doch die sehr vielen Kleinigkeiten, auf die man sich einstellen muss. Und so schwing ich mich unter folgenden Bedingungen jeden Tag auf mein Fixie nach dem ich mich einige Zeit sehnte, da es schonmal vorgefahren war.

Der Großraum Athen (auf der Halbinsel Attika) liegt in 3 "Zonen", die jeweils unterschiedliche Klimata aufweisen, die Küste, das leicht erhobene Mittelland und die Berge ringsum. Zwischendurch findet man noch "Hügel" (für Berliner sind das definitiv richtige Berge), bei denen man oft feststellen darf: "wer sein Rad liebt, der... trägt's (die Stufen rauf)", die wahllos auf der Karte verstreut sind (und sich hervorragend zum Panoramablickfreiluftbiertrinken eignen).
Die gesamte Stadt ist durchzogen von kleinen Nebenstraßen, die meist kaum breiter als ein PKW sind, Einbahnstraßen, deren System man auch nach langen studieren des Stadtplans nicht versteht. Die Hauptstraßen hingegen sind entweder ebenfalls Einbahnstraßen (mind. 3-4 Spuren, oft mehr), deren Parallelstraßenströmung entgegengesetzt verläuft oder normal mit 2 mal 3 oder mehr Spuren angesetzt. Einige der Hauptstraßen (eher wenige insgesamt) haben zum Stadtrand hin Autobahncharakter und trotz Geschwindigkeitsbegrenzung von rund 70 kmh leider auch Verbrennungsmotornutzer, die diese deutlich überschreiten. Also ist Anfangs und bei Nacht nach wie vor Überwindung gefragt sich auf diese zu trauen, von den wenigen kurzen Tunneln ist wohl komplett abzuraten.

Mit wem teilt man sich hier das Pflaster? Klassische PKWs (gern im verbeulten Zustand), selten LKWs, Busse, 2-3 Straßenbahnlinien, "Trolleys", d.h. Von mir ins Herz geschlossene Oberleitungsbusse, einigen stark improvisierten Dreirädern und den wohl gefährlichsten "Gegnern" Zweiräder, die sich genauso durch den kilometerlangen Stau schlängeln, wie unsereins. Immer wieder lustig anzusehen ist dabei wie die Roller dann doch nicht durch alle schmalen Lücken passen. Auf die wenigen Radfahrer geh' ich später nochmal ein.

Geblinkt wird nach Laune, also selten und vor allem wahllos.

Die Straßenverhaeltnisse sind einen stetigen Blick wert, Schlaglöcher/-mariannengräben sind überall und oft so groß, dass man sich auch bei noch so hohem Tempo noch die Mühe macht die Stelle zu überqueren, die wohl am wenigsten tief ist, um nicht gleich zwei spuren zu wechseln.
Es gibt sehr unebenen, rauhen Asphalt, der einem beim Skidden wohl die gesamte Karkasse wegbeißen würde und andererseits auch sehr feinkörnigen, der bei Trockenheit extremen Halt gibt, doch bei Nässe wunderbar geeignet ist Glatteis zu simulieren, vor allem in Verbindung mit tiefen Spurrillen. Die Bordsteinkanten sind meist doppelt so hoch wie in der deutschen Hauptstadt, gern mit Kante auch zu Reststraße. Gullideckel meist auf Schlaglochtiefe und könnten durch ihrer Schlitze auch als Fahrradständer dienen.
Fahrbahabtrennung (zum Beispiel der "Busspur") geschieht gerne durch kleine reflektierende Metallerhöhungen, die zur Fahrsicherheit nicht wirklich beitragen.

Ob der extreme Verkehr zu Stoßzeiten durch fleißig winkende "Ordnungshüter" besser geregelt werden kann ist fraglich, dennoch in Bezug auf den Verkehr scheint das ihre einzige Tätigkeit zu sein. Helmlose, sich durch den Verkehr schlängelnde Motorradfahrer, die gleichzeitig Telefonieren und – wie auch immer – dabei auch noch Kaffee schlürfen interessieren jedenfalls niemanden.

Radfahrer sind meist auf eher klapprigen Geräten anzutreffen und definitiv nie Anzugträger wie man sie in Berlin immer häufiger antrifft. Radfahren und dabei Spaß haben, das existiert hier wohl nur in Werbespots, die verdauungsfordernden Joghurt anpreisen. Einige wenige Rennradfahrer und noch weniger Fixiefahrer (davon wiederum geschätzte hälfte brakeless unterwegs) gibts dennoch. Bei dem bis jetzt wenigen schnelleren Ausfahrten kann man sagen, dass prozentual ein nicht zu verachtender Frauenanteil anzutreffen ist. Es wird deutlich schneller gefahren als bei uns und ja die Deutschen trinken mehr Bier. (FastFriday jeden Freitag). Es gibt ausserdem einen sehr großen FreeDay (Freitag haha), bei denen sich Leute, die nur dafuer ein Fahrrad besitzen sich zu tausenden von der Polizei begleitet stundenlang durch die Stadt quetschen, was CriticalMass-ähnlich klingt ist leider ein permanentes Trackstandüben, das ich enttäuscht abgebrochen habe.
Angeblich gibt es hier auch die CM, die jedoch nicht Freitags stattfindet und dringend ein Flyern/bewerben wie damals in Berlin bedarf. Davon eines Tages mehr...

Nun, warum man hier doch Rad fährt, da gibts zwei mögliche Antworten: 1. Nach einem kilometerlangen Klettern am Morgen dann eine neue Bestzeit aufgestellt zu haben und nach getaner Arbeit sich durch kilometerlangen Stau zu schlängeln, die "Leichenteile" der Blechsärge wie ganze Kotflügel gekonnt ignorierend, viele Gefahren knapp, aber rechtzeitig erkannt zu haben, sich freuend, dass die Hinterradfelge zwar keinen Negativgewichtsrekord aufstellt, aber ordentlich was wegsteckt, und am Ende das selbe Fastfoodrollerchen zu ueberholen, dass einen die ganze zeit begleitet hat, um sich dann mit dem Drahtesel in den 2 Personenfahrstuhl zu quetschen ist ein tolles Gefühl, so sag ich mir 2. Jeder Radfahrer auf der Straße, macht Radfahren sicherer und wir alle wissen, dass Radfahren irgendwas zwischen Lebenseinstellung, pures Glück, Liebe, Erlösung und anderen großen Worten ist oder vielleicht auch alles auf einmal!?

Immer genug Luft im Reifen auf egal welchen Straßen ihr fahrt wünscht
Jakob


Und hier noch der passende BIKE SHOP http://48x17.com/

PICTURE OF THE DAY


Kurier gesehen in Zuerich

SOMMERPLANUNG

Dieses Jahr eine mehrtaegige Tour? Angedacht sind 4-5 Tage innerhalb Deutschlands, ohne Begleitfahrzeug. Lust? Ideen? Interesse? Diesen Freitag, 30.03. ab 20:00 im Great Heisenberg (Kienitzer Str/Schillerprommenade).

Ueber eine Zeit kann hier jetzt schon abgestimmt werden:
http://www.doodle.com/bqc7myge483mza9e

CINELLI XCR AT VELOBERLIN








Visit Cinelli x Keirin at the velo berlin.
http://www.cinelli.it
http://www.keirinberlin.de/

BAGJACK 3 x

1. Heute Abend kann man Einblicke in die sagenhafte Werkstatt des P. Brunsberg in der Brückenstr. 1 gewinnen. Im TV um 18:30 im RBB Magazin Zibb.




2. Am 31. März veranstaltet Bagjack das zweite Rennen aus ihrer Serie. Titel "Jump 'n' Ride". Organisiert sicherlich wieder von unseren Freunden Terror Till (Kurier Jungveteran und Mitarbeiter von Bagjack) und Andrew Chainwhip (Schrauber des Vertrauens von Rad der Stadt). Das wird lustig! Weitere Infos TBA, oder schaut doch einfach mal im Bagjackladen vorbei, Torstr. 39.



3. Im Rahmen des Deutschen Aktionstages der Nachhaltigkeit veranstaltet der Blog 4010 am 3. Juni eine Diskussionsrunde in Berlin, Mitte. Ihr könnt bis dahin auf 4010.com an einer Umfrage teilnehmen und so bestimmen, über was genau diskutiert werden soll. Unter allen Teilnehmern der Umfrage, wird eine unserer Laptoptaschen verlost.

FAHRTWIND GOES TO VELOBERLIN

 Am 24. und 25. März 2012 findet zum zweiten Mal die Besuchermesse statt. Lasst uns zusammen hinfahren.
Treffen am Samstag, 24. März um 13:00 am Hausvogteiplatz. Um 13:30 fahren wir los zur Messe.

Links:
FB Event
VELOBerlin



SCREEN TEST #1



Auf dem Weg nach der Fahrradschau hab ich nochmal ein bisschen die ausgeliehende steady cam getestet.Hier das Ergebnis :

COURIER COMPANY EVENT


MORGEN:
Du mußt kein Radkurier sein um ein Teil von uns zu werden. Radkuriere sind sicher ein Grund warum Radfahren so populär geworden ist. Auch wenn der Kreis der Radkuriere als exklusiv empfunden wird und von manchen Kollegen diese Exklusivität auch gepflegt wird ist es meiner Meinung nach wichtig alle Radfahrer zusammenzubringen. Um es mit den Worten unseres neusten Mitglieds Mark von FXD Nostra zu sprechen:

“Nur gemeinsam sind wir stark!”


Ich spendiere zwei Kästen Bier (komme aber evtl erst 19:30)! Ich bringe Anmeldeformulare und alles andere, was nötig ist mit.Kommt, wenn ihr Radkurier seit oder ward oder einfach gerne Rad fahrt oder gerne Räder anguckt oder gerne über Räder redet oder Radkuriere mögt oder Radkurier werden möchtet oder einfach so.
http://maps.google.de/maps?q=52.528056%2C13.409194&ll=52.527762%2C13.407124&spn=0.002294%2C0.003363&num=1&t=m&z=18
Wir sehen uns dort!
Beste Grüße. Anselm