SF BIKE MESSENGER

Ich weisz nicht, ob ich es schon erwaehnt habe, aber das Rennrad, was ich mir geliehn habe ist aus technischen Gruenden gerade nicht fahrbar und der Besitzer hat sich auf der Interbike rumgetrieben, weswegen ich dann wieder auf mein Starrgangrad angewiesen war. Das kam zu einem interessanten Zeitpunkt, weil ich kurz davor war die zwei hueglichsten Schichten zu arbeiten. Einmal "Hayes Valley"


View Larger Map

- man ist nicht direkt fuer Restaurants zustaendig, sondern hilft der "Pacific Heights"-Schicht.



View Larger Map


Ich hatte davor einen kalt gebrauten Kaffe beim Ice Cream Monday getrunken und mich mit dem Verkaeufer noch ueber den Koffeingehalt des Getraenks unterhalten. An dem Abend war ziemlich viel los und ich bin EXPLODIERT! Es war der absolute Hammer! Ich bin so viele Huegel rauf und runter und konnte einfach nicht genug bekommen. Zum Feierabend bin ich dann noch ne gute Stunde in der Gegend rumgekurvt. Es war auch der erste Arbeitstag der so richtig neblig war. So richtig wird das auf den Bildern leider nicht widergespiegelt. Mit Brille war es fuer circa eine Stunde echt schwer zu sehen.





Broadway, Blickrichtung Downtown mit Blick auf die Baybridge


Ein paar Blocks weiter, kann das alles schonwieder ganz anders aussehen. Die Bilder oben sind in nem zeitlichen Abstand von hoechstens 10 Minuten und ner Entfernung von unter etwa einem Kilometer etstanden. (A ist Bild 2 und B ist Bild 3)



View Larger Map

Auf jeden Fall war dieser Abend, vor dem ich wegen der Mischung von Huegel mit Starrgang ein wenig aufgeregt war, groszartig. Alex, mit dem ich den Abend zusammengearbeitet habe war nicht minder begeistert von meiner Leistung, was mich umso stolzer gemacht hat...


Gestern, vor der TCB Geburtstagsparty, hab ich die "Marina"-Schicht gearbeitet, das erste Mal Abends. Das Gebiet hat eine ueberschaubare Groesze und es sind auch nur zwei Restaurants, aber man ist allein. Es ist ausgeschlossen, dass irgendjemand ueber die Huegel zur Hilfe kommt. Das bedarf guter Kommunikation mit den Restaurants und einen klaren Kopf. Der Bezirk ist sehr wohlhabend, was auf gute Trinkgelder hoffen laeszt und Richtung Sueden lauert der Huegel...

Blick auf Marina von Broadway und Fillmore St.



Ein ganzer Bezirk nur fuer mich allein. Es hat richtig viel Spasz gemacht! Ich war so verdammt stolz auf mich, dass ich mit 3 Mahlzeiten im zu kleinen Rucksack, einer Mahlzeit im Korb und einer in der Hand noch den Kopf bewahrt habe, und fehlerfrei die guenstigste Route gewaehlt habe. Guenstigste Route heiszt hier nicht unbedingt die geringste Distanz sondern die wenigsten Hoehenmeter zurueckzulegen. Am Ende des Abends hatte ich fast 70$ Trinkgeld und einen Sack voll Erfahrung und Selbstvertrauen, die mich zu einem besseren Kurier gemacht haben.

Mir faellt gerade auf, dass ich vor einigen Tagen noch recht negativ ueber meine Arbeit berichtet habe. Tatsache ist, dass es sich innerhalb einer Nacht schlagartig geaendert hat. Es war eine Schicht in der Mission (der Bezirk), in dem man mit etwa 4 anderen Fahrern zusammenarbeitet. Alles hat hervorragend geklappt, ich war konzentriert, kannte schon viel mehr Straszen, wusste wie man mit den Restaurants redet und hab den ganzen Abend als Teil des Teams wunderbar gemeistert. Am naechsten Tag hatte ich eine Wertschaetzungsmail von Chas, einem der Gruender von TCB, im Postfach.

Chas bei Jay's Cheesesteak gleich neben den "Benches"


Oh ja, eine Sache noch. Die gestrige Geburtstagsparty: Kleine Bar, mit Garten hinten dran und einem extra Raum fuer Musik. Es gab Livemusik und danach guten Hip Hop per DJ. Und dazwischen gabs Tombola. Ein Ticket fuer einen Dollar oder 15 Tickets fuer 10$. Ist ja klar, 15 Tickets bitte, geht ja sowieso in die TCB Partykasse. Der Hauptpreis war ein neuer Freight Baggage Rucksack groesze L, den ich jetzt mein eigen nennen darf! CAN YOU DIG IT!?!?!?! Diese Teile sind einfach der Hammer! Hier ein kleines Interview mit dem Erfinder.



Und das war nicht alles. Alle TCB-Fahrer haben eine wunderbare Cadence × TCB Windjacke, ein Tshirt und... OK. Wir machen hier ein kleines langzeit Gewinnspiel: Wer in Kommentaren als erster erraet, was noch in dem Geburtstagsgeschenk war, bekommt das naechste Fahrtwindshirt in seiner/ihrer Groesze geschenkt inkl Versand weltweit.

Heute hab ich dann meine mueden Knochen in einer, wie ueblich, sehr ruhigen Marina Vormittagsschicht ausgeruht. Ich mag die Schicht sehr gerne. In den vielen Parks ist genug Platz und Zeit um viele Dehn- und Yogauebungen zu machen, damit die naechst Hayes Valley Schicht wieder so explosiv wird.

The new Bag!!!






Kurzum, da ich nun eine Tasche hab, die fuer den Job grosz genug UND handgefertigt in SF ist, bin jetzt ein richtiger SF Foodenger! Right on! (wie der Kalifornier sagen wuerde)

Bis bald und beste Gruesze! Und vergesst nicht fleissig zu raten. Facebook zaehlt nicht. Gewinnspiel gibts nur hier uffm Blog.

Anselm

VANCOUVER - SAN FRANCISCO #1/10

Wie jeder Radfahrer, der schonmal eine Tour gefeharen ist weisz, ist es extrem anstrengend aus Staedten rauszukommen. Und auch wenn Vancouver den Zahlen nach viel kleiner als Berlin ist (ein fuenftel der Flaeche), war es nicht minder anstrengend. Gefuehlte 90% der kanadischen Bevoelkerung hat sich an der kanadisch/amerikanischen Grenze niedergelassen und somit ist es kein wunder, dass der komplette Weg von Vancouver, bis an die Grenze, abwechselt zwischen Stadt, Vorstadt und Industriegebiet. Allerdings kann ich sagen, dass der Seitenstreifen permanent breit und glatt genug war um angstfrei voran zu kommen, aber der peramente Motorlaerm ist furchtbar. Dazu kommt, dass August auch in den USA die Ferienzeit ist. Das hat uns die ganze Tour ueber begleitet! RVs (Recreational Vehicles), mit anderen Worten Haeuser auf Raedern, die dann haeufig auch noch ein Auto hinten dran haengen haben. Die unglaublich niedrigen Spritpreis fuerhen auch dazu, dass hier Motoren gefahren werden, die mehr Laerm als Vortrieb machen. Sobald man ueber der Grenze ist, hat man es geschafft. Der Bundesstaat Washington "The Evergreen State" ist flach und besteht aus Kornfeldern. Die Straszen sind breit, gut und groesztenteils Autofrei. Ich hatte ein wunderbares Praeriegefuehl mit unglaublichen Sichtweiten.
Grundsaetzlich ist die Strecke wunderschoen, aber beinahe ohne Ausnahme von viel Verkehr begleitet. Im Gegensatz zu Europa findet man hier nicht die kleinen "weiszen" Straszen, die einen guten Belag haben und nur wenig Verkehr. Es ist alles mehr oder weniger Highway, der aber fast immer einen breiten Seitenstreifen hat. Allerdings sind amerikanische Autos riesig und laut, vor allem diese Trucks. Und weite Teile der Strecke fuehren durch Forst, der bewirtschaftet wird, sodass da immer riesige (!!) Trucks mit tonnenweise Holz rumgurken. Auch wurde uns haeufig nahegelegt, nicht nachts zu fahren, weil die Wahrscheinlichkeit auf alkoholoisierte Autofahrer zu treffen steigt.

Alle zehn Tage koennen auch auf Bikemaps nachvollzogen werden
Bilder aus Vancouver und vom ersten Tag der Tour






Washignton



Roadkill


DEUTSCHE MEISTERSCAHFT DER KURIERE 2012

Bei all dieser internationalen Aktivitaet etwas kurz gekommen. Die Deustche Meisterschaft der Radkruiere fand diese Jahr im wunderschoenen Leizig statt und wenn ich das Video von Feliks hier so sehe, habe ich einen verdammt geilen Kurs verpasst.



Es ist so schoen so viele bekannte Gesichter zu sehen und Stimmen zu hoeren. Carlo war da?! NICE! Hat Muenchen-Ex-Hamburg-Inline-Daniel da etwa ne Messitasche? Faehrt der wieder und wenn wo? Quester du alte Sau, warum siehst du so gar nciht betrunken aus?!?! Und wo ist der Rest des Koelner Party Squats??

Hier noch sehr schoene Nachtfotos von Ertzui

Ergebnisse hab ich leider noch nicht finden koennen. Ergebnisse des offenen Forums auch nicht.

Grusz. Anselm

Fotos


Schon ist es wieder soweit, auf dem Papier der Sommer seit gestern rum für dieses Jahr. Ein schöner Anlass für einen kleinen Aufruf wie wir finden. Einige größere Touren gab es ja diesen Sommer bereits (Kopenhagen, Alpcross, Transamerika etc.). Wart ihr dabei? Was habt ihr gemacht? Wo wart ihr fahren, wie lange, wie oft, wohin? 

Schickt uns eure "perfect moments" mit kurzer Beschreibung und Namen an info[at]fahrtwindberlin.de, damit wir sie in einer Auswahl auf dem Blog zeigen können.    

Ihr seit Fahrtwind, keep on riding!

FIXED ALPCROSS / AUSZUG




Die Idee
Der Grundgedanke eine Alpenüberquerung mit starrer Nabe zu machen fiel im Frühling 2012. Wir haben bereits letztes Jahr einige längere Touren bestritten und brauchten eine neue Herausforderung. Als ichmeinem Team von der Idee erzählte waren alle begeistert und wir mussten nur noch den richtigen Terminfinden. Nun ging die Recherche los… Welche Route? Wieviel km und hm sind pro Tag machbar? Ist es überhaupt möglich? Welche Übersetzung? Welche Kleidung? Etc..

Das Team
Insgesamt waren wir vier Fahrer (Björn, Max, Jens und Ich), ein Filmer und zugleich Fotograf (Jonas Zaza) sowie ein Kameraassistent/ Autofahrer/ Motivator (Christoph alias Jogi). Im Vorfeld haben wir bereits öfters zusammen trainiert und haben bereits längere Strecken wie z.b. Berlin-Dresden (210km) fixed zurückgelegtWir waren also „perfekt“ vorbereitet… dachten wir zumindest!



Das Equipment/ Die Bikes
An unseren Bikes wollten wir möglichst wenig verändern… Keep it real uswdachten wir unsZweiter Satz Laufräder? Verschiedene Bikes für bergauf, bergab? Da könnten wir ja gleich mit dem Rennrad fahren… Wir einigten uns darauf dass wir mit zwei Ritzeln fahren würden. 48/19 als Bergübersetzung und 48/17 für die Geraden sowie Bergab. Da wir alle Flip Flop Laufräder hattenwar es kein Problem das Laufrad innerhalbkürzester Zeit umzudrehen. Als Begleitsowie Filmfahrzeug hatten wir den 8bar Transporter. Da derTransporter nach hinten geschlossen war, befestigten wir einfach einen alten Autositz entgegen der Fahrtrichtung und fuhren mit offener Heckklappe… Ich frage mich immer noch wie Jonas das bei 70km/h bergab ausgehalten hatten und nebenbei noch am Filmen war?!? Vielleicht hat ihm aber gerade das Filmen vom Asphalt abgelenkt, der sich gerade mal 30cm unter ihm vorbei bewegte…
Durch unsere Sponsoren Oakley, Schwalbe, Cat Eye, komoot, Elite, Sport Beans und mulebar waren wir zudem perfekt ausgestattet und perfekt auf die Tour vorbereitet.  

TAG 2 (aus der Sicht von Jens)


Das Frühstück am Morgen war lecker und wie in Österreich üblich von Tiroler Volksmusik begleitet. Was beiuns am Tisch nur bedingten Anklang fand… Meine Stimmung war zudem etwas betrübt, da ich auf Grund der ungewöhnlichen Belastung bereits massive Knie-, Bänder- sowie Sehnenschmerzen hatte.
Nach den üblichen Vorbereitungen ging es los in Richtung Reschensee, unserem zweiten Ziel. Als Highlightdieser zweiten Etappe darf man unbestritten die sogenannte "Nobertshöhe" erwähnen, die uns bei km 68erwartete. Ich kannte diesen Anstieg bereits durchs Rennradfahren und warnte meine drei Mitstreiter vor dieser miesen steilen Rampe mit insgesamt 11 Kehren, die sich auf in Kürze auf 1.405m ü NN. hochwinden. Nun aber galt es mit einem starren Gang hochzufahren und das mit unserer 48-19 „Bergübersetzung". Die ersten Kehren sind wir noch mit ordentlichem Druck hochgekeult, nach der vierten Kehre brannten meine Schenkel jedoch bereits wie Hölle und mein Pulsmesser zeigte äußerst bedenkliche Werte von weit über 180 Schlägen an. Keiner von uns dachte jedoch an stehen bleiben oder gar schieben...no fucking wayWirmotivierten uns gegenseitig und fuhren alle am Limit. In der letzten Kehre wurde mir kurz schwarz vor Augen und ich fuhr im Robotermodus. Ich verfluchte den "Norbert", die Berge, die Strasse, den Trip, meine Knie, die Übersetzung, einfach alles stellte ich kurzzeitig in Frage... Aus purer Verzweiflung verschärfte ich das Tempo dann noch einmal auf den letzten Metern, dann hatten wir es jedoch endlich geschafft. Oben angekommen, war es bei allen die pure Glücksausschüttung, Freude und Zufriedenheit zugleich. Wir hatten"Norbert" bezwungen… und das am Stück! Nach einer kurzen Pause ging es dann moderat abwärts in Richtung Nauders und dann weiter zum Reschensee. Am Abend gab es leckere Tiroler Kost.  Nach dem üblichen "Feierabendbier" in gemeinsamer Runde mit Blick auf den Reschensee dauerte es nicht mehr lange bis wir alle in unseren wohl verdienten Schlaf versanken.

weiterlesen und englisch version hier http://8bar-bikes.com/pages/fixed-alpcross

ARBEITEN IN SAN FRAN

Die Arbeit, als Nahrungslieferant ist so unvorstellbar anders, als die eines herkoemmlichen Kuriers! Und bis jetzt gefaellt sie mir nicht. Was aufregend und fuer mich, der neu in der Stadt ist, besonders herausfordernd ist, ist dass es keine Zentrale gibt, die Auftraege annimmt. Je nachdem, fuer welchen Bereich ich zustaendig bin, rufen mich 2-3 Restaurants an, um bei mir direkt Touren zu bestellen. Das find ich groszartig und wuerde mir sowas auch fuer Berlin wuenschen. Wenn ich eine Tour nicht in der vorgegebenen Zeit bedienen kann oeffne ich eine Gruppe mit dem Telefon (das Push-to-talk kann), und versuche, den Auftrag an andere abzugeben. Nicht jeder hat sein eigenes Push-to-talk-Telefon, sondern es gibt ca. 12 Telefone, von denen, ja nach Tageszeit 9-10 unterwegs sind. Das heiszt man muss, wenn man eine Schicht gemacht hat, dass Telefon an die Person weitergeben, die als naechste in dem Bereich arbeitet. Das heiszt jeden morgen trifft sich ein Groszteil der Fahrer um die Telefone des Vorabends an den Mann zu bringen. Das ist mit das schoenste an TCB, dass man sich so haeufig trifft. Nicht nur um Telefone zu tauschen, sondern auch fuer alles andere, was sonst in einem dunklen Buero stattfinden wuerde. Jeden Montag um 16:00 werden vor dem Eisladen Bi-Rite Creamery Checks und Bargeld getauscht und wichtige organisatorische Dinge besprochen.

Montagsmesprechung vor Bi-Rite
Und manchmal wird dann noch im Park abgehangen. Dolores Park, wunderbar! Klein und mitten in der Stadt.





Da der Bezirk Mission das groeszte Auftragspotential hat, gibt es hier einen wichtigen Punkt - "The Benches", an dem zwischen 11:00 und 22:00 eigentlich immer ein TCB sitzt, bzw, wenn viel zu tun ist vorbeikommt, weil eins der Restaurants gleich neben an ist, Jay's Cheessteak.

The Benches

The Benches






































 





















Ach, und was da so dampft ist natuerlich nur ne Zigarette, aber Californien ist unglaublich im Cannabiskonsum. Und San Francisco liegt da wahrscheinlich ganz weit vorne, allein schon, weil es eine der Staedte mit der groeszten Bevoelkerungdichte der USA ist. Man riecht das Zeug hier eigentlich an jeder Starszenecke. DAS IST KEINE UEBERTREIBUNG! Egal wo man ist, reicher Bezirk, armer Bezirk, Business Bezirk UEBERALL!!!

Aber zurueck zum Dasein als Essenskurier. Jeder Job ist ein eiliger Job, jede Sendung ist grosz, darf nicht zu sehr gedrueckt werden, kann tropfen, auskippen usw. Ich mache mir bei der Arbeit immer schrecklcih viele Gedanken, was der Kunde/Empfaenger wohl denkt, wenn er eine zerdrueckte Tuete in die Hand gedrueckt bekommt. Ich mache mir gedanken, ob es noch warm genug ist, noch frisch aussieht, hygienisch ist... das ist vollkommen uebertrieben, weil die Ammis, wie ich sie bis jetzt kennengelernt haben, viel ungezwungener mit diesen Sachen umgehen. Zum Beispiel ist bei Kate's Kitchen die Toilette "ganz hinten links", was bedeutet, dass man durch die ganze Kueche laeuft - es waer ein spektakulaeres Naturschauspiel, wenn ein deutscher Ordnungsbeamter das sehen wuerde! Aber diese Aengste sind nicht das einzige, was mir an der Arbeit nicht gefaellt (und die wuerden mit der Zeit wahrscheinlich auch verschwinden). Es sind die kurzen Distanzen und das man immer zu einem Punkt zurueck faehrt. Irgendwie ist das komisch fuer mich. Ich denke, dass andere Qualitaeten und Faehigkeiten gefragt sind um diesen Job zu meistern. Mal sehen, wie weit ich komme in den naechsten sechs Wochen...

Eine paradisische Seite der Arbeit ist, dass man mit Restaurants zusammen arbeitet (Achtung Widerspruch)! Je Schicht bekommt man mindestens eine Mahlzeit von einem der Restaurants mit denen man waehrend der Schicht arbeitet!!! HAHAHAHA!!! Das ist der Hammer. Drei Mahlzeiten war bis jetzt mein Rekord, eine der positiven Seiten, eines langsamen Tages. San Francisco ist mit einer Vielzahl an wunderbaren Restaurants gesegnet und essengehen ist im Vergleich auch preiswerter, als in Deutschland, was allerdings auch an den hohen Preisen in Supermaerkten liegt. Lustig ist, dass egal in welches Restaurant man geht, in der Kueche Suedamerikaner stehen, meistens Mexikaner. Die einzigen Ausnahmen bilden ein paar asiatische Restaurants (wegen der groszen chinesischen Minderheit) und ein paar indische.

Zum Abschluss will ich noch sagen, dass, wenn man in 20 Jahren noch Kurier sein will, sich wohl lieber schnell mit dem erfolgreichen Modell von TCB anfreundet. Ein Problem das Modell in Deutschland anzuwenden, waere allerdings die nicht vorhandene Trinkgeldkultur. Aus Kuriersicht machen Trinkgelder einen essentiellen Teil der Gewinne aus.

Anbei noch ein paar Bilder von der Stadt.







Real Pimps write their Moms ery day!