5555 KM TILL MELBOURNE - FINISHED

I am writing this in English in the remote hope, that some of people who started to followed me on Strava, will read this.

The reason I started and the reason I finished this endeavor are not the same. I thought this up, in order to motivate me to work VERY much, in order to make enough money to book my plane ticket to next years CMWC in Melbourne. I did something similar last year, but then the goal was a certain amount of money, which did not go down well with some of my colleagues, because after all we are Germans, and one does not talk about money... whatever. So something had to be done.

At first I thought of 5000 km. But then I didnt sound hard enough. Four times the five was way more appealing. I sat together with my friends and talked it over with them. They said even 5000 was insane and after a while I agreed. We had a couple of beers, maybe also so booze. Anyway. I went home, sat in front of my computer, with a comfortable buzz, and there it was again: This nagging thought, that 5000 just is not enough, hence the 5555 was published. That was the Oct. 4th, and I was leaving for Dresden the next morning to ride some hills that weekend. It was a group of people, most of which I did not know. It turned out, they were not as ambitious as me (I also had the advantage spending two weeks in the alps prior to that, which boosted my fitness magnificently). So after a day of riding, I was 50 km short, but I did not have the heart to mess up the social feel to the weekend and collect the missing km, while the group was going out to eat together, the second day, I "lost" another 30 km. Also, I did not track parts of the first days of October. Long story short, I started a good 100 km short.






Until last Saturday (Oct 25th), the combination of working very much and in the evening collecting the missing km worked pretty well, apart from the fact, that I spent Saturdays on the road bike, not working but cruising through the countryside. I made good money, not as much as I could have done without this crazy plan, but it has to be said, that it kept me from drinking and wasting time on media consumption, so it might have been a nice trade-of. From the 25th onward my day/night rhythm changed, as I could not motivate myself to start early and the times I could, I spent on organizing Berlin's famous Halloween Alleycat (the 22nd edition!). So, I've spent the last weeks nights on the bike, which was a very interesting experience, but kept me from making more money.

It was a great experience, ranging from desperation to great high flying euphoria. The whole variety cycling gives you, from bad (which are also kind of great) to the amazing, indescribable highs we all know.

I want to say thank you to all the people who supported me. It was a three week limit testing and advancing for me and it made me realize that friends and family are so important and I should tell them that, hug them extra long from time to time and more often then not just tell them how great I think they are and how much I appreciate them being there (for me).

There is of course also other kind of support, which is great. In my case it is in form of the best bike shop in Berlin the Keirin Cycle Culture Café that serves a mean good coffee among other things and then there is the produced of my beloved custom bamboo bike frame, Ozon Cyclery. I am riding there frames since 2009 (I think), and I just love everything about them. Well, most of all, I like that there are virtually indestructible and still pretty light (mine is just under 2 kg). Dan, Stefan, I love you guys! Thank you for creating the ride I always dreamt of.

During this year's CMWC in Mexico. On a highway between Guadalajara and Tequila.

NEUE TRIKOTS + NEUE CAPS

 

Ab sofort könnt ihr unsere neuen Trikots und Caps im Fahrtwind-Onlineshop vorbestellen!

Vorbestellungen nehmen wir bis zum 06. November entgegen.



 

 

Einige Information im Überblick:

Größen.
Wir produzieren die Trikots beim selben Anbieter wie zuvor. Wer also bereits eines der letzten Fahrtwind-Trikots (Maisch) besitzt sollte mit der Größe auf der sicheren Seite sein.
Für alle die sich mit den Größe unsicher sind: Seit gestern liegen Samplegrößen der Trikots/Caps im Keirin Berlin aus. (Keirin Berlin, Oberbaumstraße 5, 10997 Berlin)

Ablauf.
Beim Bestellablauf verfahren wir nach alt bewährtem Prinzip:
Ihr kauft ein Trikot/Cap per Vorkasse über unserem Shop, wir sammeln Bestellungen und Gelder und produzieren am Ende die entsprechende Anzahl Trikots bzw. Caps. Sollten wir wider erwarten unter 20 Trikot-Bestellungen bleiben können wir leider nicht produzieren, und ihr bekommt euer Geld umgehend erstattet.

Dauer.
Die Produktion der Trikots dauert in der Regel 2-4 Wochen.
Wir gehen aktuell davon aus, dass ihr eure bestellte Trikots/Caps spätestens Mitte Dezember in den Händen halten solltet.

Anbieter.
Die Trikots werden von Maisch produziert.
Die Caps von cyclecap werden der Integrationswerkstatt WERGO in Berlin hergestellt. Den Siebdruck übernehmen wir selbst.

Bei weiteren Fragen schreibt uns gerne eine Email an bestellung@fahrtwindberlin.de  

 



Die ersten 10 Orders bekommen einen der vor kurzem geposteten Folienaufkleber dazu!

#5555kmTillMelbourne IST VERLOREN! DER KAMPF GEHT WEITER!

Ups, das war wohl nix. Ich schaff das auf keinen Fall. Ich weiß auch woran es unter anderem liegt; 2-3 Bier nach dem PäddleBäddle. Ich weiss noch, wie ich meinen Freunden zusammensaß und sie mich davon überzeugt haben, dass 5555 km auf jeden Fall viel zu viel sind und auch 5000 schon astronomisch ist - sie hatten mich überzeugt! Nachdem wir dann die paar Bier hatten und ich alleine vor meinem Rechner saß, sprach der Gerstensaft aus mir. Interessante Lektion, die ich so ähnlich nicht zum ersten mal lerne.

Die Schlacht ist nicht verloren bevor der Kampf vorbei ist!
Ich hatte auch die Idee nachträglich die Km-Anzahl zu ändern oder die Herausforderung erst ab dem 6.10. zu zählen, aber das wäre nicht richtig. Es ist, wie es ist und es entspricht mir nicht gesagtes zu revidieren.

Jetzt geht es um Schadensbegrenzung. Die 1,933.9 Km diese Woche diesen Monat, vor allem diese Woche (6.-11. Oktober) waren eine tolle Erfahrung, die ja unter anderem dazu geführt hat, dass ich nicht trinke! Auch eine tolle Erfahrung. Wie sich mein Körper in dieser Woche verändert hat ist für auch neu und aufregend. Es spricht alles dafür weiterzumachen auch wenn sich das nicht unbedingt nur positiv auf meinen Umsatz auswirkt, was ja der Grund für das ganze war. Meine Ernährung hat sich verbessert und ich teste die Grenzen meines Körpers und meines Geites. Es bleibt spannend und es warten noch viele schöne und auch leidvolle Stunden im Sattel auf mich.

HALLOWEEN HELP!

HALLOWEEN rückt näher! Dank Julia, dürfen wir danach bei unseren Freunden von der Scharni 38 feiern! Dafür brauchen wir noch zuverlässig Helfer für Bar, Tür und Musik. Also, haste Bock uns zu helfen, dann meld dich hier oder unter halloween@fahrtwindberlin.de

5555 km till Melbourne

Ich will so sehr nach Melbourne zur Kurierweltmeisterschaft, dass ich einfach hin muß! Aber das Flugticket ist teuer und die Reisekasse erschöpft. Hier ist meine Plan mich zu motivieren, genug zu arbeiten, dass ich mir Ende Oktober den Flug leisten kann.

Erinnert sich noch jemand an meine 3000 € Wette? Das war lustig, leider hab ich die hier nicht so dokumentiert, wie ich das ursprünglich geplant hab. Es ging darum, zwischen Januar und Mai 2013 einen Monat zu haben in dem ich mindestens 3000 € Umsatz als Radkurier mache. Natürlich hab ich die Wette gewonnen, aber es war hart, weil der Mai, in dem ich das gemacht hab, nicht besonders stark war. Deswegen haben sich viele 10 bis 12 Stunden Tage aneinandergereiht und Samstage wurden hinzugezogen. Außerdem ist dieses Projekt bei einige Kollegen nicht gerade auf Begeisterung gestoßen. Ich bin dieses Jahr viel unterwegs gewesen (China, Mexiko, Schweden, Alpen) und die nächste Reise steht an. Deswegen werde ich hart abeiten. Es geht nach Australien zum CMWC und danch oder davor wahrscheinlich nach Taiwan. Also, habe ich mir gedacht, dass ich wieder so eine Herausforderung starte. Da sich die Zahl 3000 nun aber schon abgearbeitet hat,sie im letzten Viertel eines Jahres auch nicht so schwer zu erreichen ist und man in Deutschland ja auch nur mit seinem Bankberater über Geld spricht, hab ich mir was anderes ausgedacht: Ich behaupte, im Oktober 5555 km auf dem Rad zurückzulegen. Nicht nur während der Arbeit, sondern insgesamt. Inklusive Rennradtouren am Wochenende, den Weg zur Kneipe (wenn ich dafür Zeit haben sollte) und so weiter. Diesmal ohne Einsatz, es sei denn jemand fordert mich heraus. Bis gestern (2. Oktober) hab ich 390 km gemacht. Morgen füh geht's mit dem Zug nach Dresden und dann mit dem Rennrad durch's Mittelgebirge.

Ich tracke alle Wege mit einem Garmin (eTrex30) und lade sie zu Strava hoch. Den Fortschritt werd ich diesmal einfach per Facebook veröffentlichen, weil es einfacher ist, vor allem, wenn ich wieder ein "richtiges" Telefon habe.

Also, denkst du ich schaffe das? 5555 km in 31 Tagen, fast 180 km am Tag, wenn man nicht bedenkt, dass man auch Ruhetage braucht. Der Großteil wird sich auf meinem geliebten Ozon Bambusbomber und im innerstädtischen Verkehr abspielen: Ampeln, Verkehr und Kunden bedeuten viel Bremsen, Anfahren und Treppensteigen. Dann kommt noch dazu, dass ich das Halloween Alleycat mit meinen Freunden organisiere, was auch Zeit in Anspruch nimmt. Es ist also eine echt spannende Herausforderung!


FAHRTWIND HERAUSFORDERUNG II


Die Sonne brennt, keine Wolke am Himmel, nur der heisse Asphalt, dein Rad und eine Bande lustiger Mitfahrer. Dieses Jahr fahren wir an die Ostsee und laden dich herzlich ein mitzufahren. Nachdem unsere letzte Tour durch kalten Regen, starken Sturm und mit einer wunderbaren Strecke keinen Wunsch einer Herausforderung offengelassen hat, stellen wir uns in diesem Jahr der Hitze. Am 19. und 20. Juli (Samstag und Sonntag) fahren wir in zwei grünen und flachen Etappen durch die Sommerhitze. Unser Ziel: die erfrischende Ostsee, die wir am Sonntag erreichen. Dort beginnt der faule Teil des Wochenendes. Baden gehen, am Strand liegen und Limo trinken dann den lokalen Edeka plündern (mit seinen tourismusfreundlichen Öffnungszeiten) und in den Regio, der direkt nach Berlin fährt.




ETAPPE 1
Start Hausvogteiplatz
Ca 120 km nach Neustrelitz zur Basiskulturfabrik
Übernachtung 28 Euro inkl Bettwäsche und Frühstück. Bitte Handtuch mitbringen!


ETAPPE 2
Ca 120 km nach Ückeritz auf Usedom, ins Meer springen, einkaufen, 19:50 ab Ückeritz in den Zug um 23:30 in Berlin

KOSTEN UND ANMELDUNG
Du kannst dich per Paypal in unserem Onlineshop anmelden oder mit uns Emailkontakt aufnehmen. Die 28 € beinhalten nur die Übernachtung inklusive Frühstück. Die Zugfahrt zurück planen wir vor Ort. Nachdem du dich angemeldet hast, bitten wir dich die sechs Fragen weiter unten zu beantworten, damit wir etwas besser planen können. Wir haben ca 30 Plaetze.

VORBEREITUNG
Wie immer sind alle Alters- und Leistungsklassen herzlich willkommen und wir hoffen auch dieses Jahr wieder ein paar neue Gesichter zu sehen. Wir bitte alle Teilnehmer sich einerseits über die Distanz von zwei mal 120 km im Klaren zu sein und andererseits nicht davon auszugehen, dass wir ein leistungsorientierter Rennradhaufen sind. Wir bieten am 22. Juni eine Tour mit leckerem Stopp in der Gläsernen Molkerei an. Wir starten und enden am Hausvogteiplatz und werden etwa 125 km zurücklegen.

EMPFEHLUNG
Dünne Reifen, Trinkflasche min. 1 Liter gesamtes Fassungsvermögen, kleiner Rucksack für Handtuch und ein paar Kohlenhydrate. Nehmt nicht zu viel Klamotten mit. Stinken ist vollkommen legitim und Funktionswäsche kann man abends auch von Hand waschen.


AUF FACEBOOK
Vorbereitungstour

FAHRTWIND AT FIXED DAYS

Dieses Wochenende wird es im Rahmen der Fahrradschau und den Fixed days drei Rides geben. Start ist immer vor dem Technik Museum Tempelhofes Ufer Ecke Trebbiner Straße.

Freitag:
17:00 Treffen
17:30 bis 19.00 Ride
Ende bei der Fahrradschau

Samstag:
Daten kommen noch. Auf jedenfalls wird es ein Ride von der Fahrradschau zum Start des Kriteriums in Neukölln sein.

Sonntag:
15:00 Treffen
Ride bis 17:00/ open end 

Mehr Infos gibt es auf der Seite der Fixed Days oder bei der Fb-Veranstaltung. http://www.fixed-days.com/infos.php https://www.facebook.com/events/483378731779445/

DRESDEN - BERLIN BEI NACHT

210 km Dresden Berlin, zu 75% bei Dunkelheit und Temperaturen um den Gefrierpunkt absolviert.

Highlights:
  • Telefonakku eingefroren (keine Musik auf 2/3 des Weges)
  • Trinkschlauch eingefroren
  • Schaltwerk wollte nur noch sehr wiederwillig runterschlten (zum Glück erst kurz vor Berlin)
Vielen Dank an Florian von Troica Cycles, für die wunderbare Strecke. Du bist und bleibst der König im Strecken basteln!

Vielen Dank an den besten Papa der Welt, für die großartige Lampe, die mir mal wieder den Weg geleuchtet hat. Ich werd dich immer lieben. Ich werd dich nie vergessen. Du bist immernoch bei mir.

Allen Radfahrern wünsche ich einen schönen Wochenstart! Fahrt viel und vorsichtig, aber auch mutig!

Edit: Der Track direkt von meinem Garmin

OMNIUM LASTENRAD – WENIGER LAST MEHR RAD!

Als Radkurier lebe ich immer mit der Angst, dass eines Tages die modernen Kommunikationswege, meinen Beruf überflüssig machen. Das Internet wird juristisch immer verbindlicher, 3D-Drucker sind im Kommen. Eine beruhigende Vorstellung für mich und meine Kollegen sind Lastenräder!

Das in Europa vorherrschende Modell ist das Bullit von Harry vs Larry. Aber wer will schon mit einem schwerfälligen Alumonstrum mit über 20 kg Leergewicht und schier endlosem Radstand durch die Stadt ächzen? Ich jedenfalls nicht. Dieses Jahr hat Europa eine großartige Alternative beschert. OMNIUM Cargo aus Kopenhagen sei dank!

Das OMNIUM Cargo als Familienkutsche mit Kindersitz und Kiste,  © OMNIUM

Jimmie "Jumbo" Bargisen, der selber einmal die Lastenraddisziplin einer Radkurierweltmeisterschaft für sich entscheiden konnte, hat sich das Rahmenkonzept von Bilenky zum Vorbild genommen. Bilenky und seine Lastenrad sind bei amerikanischen Kurierfirmen seit einigen Jahren sehr beliebt und weit verbreitet. Bilenky ist ein mittelständisches Unternehmen, das seine Rahmen auch selber fertigt. Sie sind in Europa nur mit hohen Lieferkosten und dem üblichen Zollstress eines Direktimports zu bekommen. OMNIUM läßt seine Stahlrahmen in Taiwan fertigen, was sich im kundenfreundlichen Preis niederschlägt. 

Jimmie "Jumbo" Bargisen, Begründer von OMNIUM Cargo

Die Stahlkontruktion des OMNIUMs hat die Ladefläche über dem Vorderrad, im Gegensatz zum Mitbewerber Bullitt, der die Ladefläche zwischen Vorderrad und Lenker positioniert. Der Unterschied ist, dass bei der OMNIUM-Konstruktion ein geringerer Radstand erreicht wird, was das Rad bedeutend agiler (a.k.a. spaßiger) macht als das Bullitt. Die Last liegt höher, was natürlich dazu führt, dass es, wenn voll beladen, unruhiger ist als das Bullitt. In der Praxis macht sich das jedoch kaum bemerkbar.

Yohannes und Simon bei der CMWC 2013 im super bergigen Lausanne

Wenn die Ladefläche nur leicht beladen ist, fährt sich das Rad wie ein "richtiges" Rad! Das ist gerade für uns Kuriere so schön und wichtig, wird aber auch Freizeit-, und Privatfahrern zugutekommen. Dazu kommt, dass das OMNIUM ca 3 kg leichter ist als das Bullitt, was ein spürbarer Unterschied ist; noch ein Argument für den Newcomer: STAHL! In meinen Augen spricht alles dafür, ein Rad, das schweren Belastungen ausgesetzt ist, aus Stahl zu fertigen und nicht aus Aluminium. Aluminium kann anfangs zwar sehr steif sein, neigt aber zu Ermüdungsrissen, was die frühen Modelle des Bullitts eindeutig bewiesen haben.Wie sich das OMNIUM im Dauertest macht bleibt noch abzuwarten. Einer meiner Kollegen bei der Cosmo Kuriergenossenschaft, fährt das OMNIUM seit Oktober täglich und ist nach wie vor begeistert.


Die OMNIUM Cargo-Geometrie, © OMNIUM

Die Bullittgeometrie als Skizze, © Larry vs Harry


Die wichtigsten Unterschiede zwischen OMNIUM Cargo und Harry vs Larry Bullitt im Überblick

OMNIUMBullitt
RadstandLadefläche über dem Vorderrad, dadurch geringer Radstand, was das Rad fast so agil macht wie normales RadDie Ladefläche ist zwischen Vorderrad und Lenker. Durch ist der Radstand länger, das Rad also recht schwerfällig. Der geringe Schwerpunkt der Ladung macht das Rad, wenn schwer beladen, einfacher zu steuern
Gewicht: Es gibt leider nicht von beiden Rahmen genaue Angaben. Je nach Aufbau variiert das Engewicht natürlich. Das OMNIUM wiegt ca. 3kg weniger
LaufradgrößeVorne: 20" (451C); Hinten: 28"Vorne: 20"; Hinten: 26"
MaterialStahlAluminium
Ladefläche50 cm breit, 83 cm lang, nach vorne offen46 cm breit, 71 cm lang, durch Vorderrad begrenzt


Hinweis: Ich habe nichts für diesen Beitrag nichts bekommen oder verlangt. Ich find das Ding einfach verdammt gut.

GEMEINSCHAFT - COMMUNITY - COMMUNAUTE

To me cycling is intertwined with the communities behind it. They work!

It is early December. Two terribly depressed months lay behind me. I am finally back on the street working and getting my life in order. My phone beeps. A message from Paris! That alone is pretty cool. It is Pistar, asking if his sister and her friends can stay at my place. I love to have guests! After a little back and forth with him and his sister it is settled: For ten days I'll have a gang of four Parisians in my one-room-apartment.

Long story short, four strangers turned into great friends, once again. I have lived many more stories like that. This is a thank you to all the people I got to know through cycling. Thank you, Rachel! Thank you, Pauline! Thank you, Arnau! Thank you, Max! Thank you, Loic! Thank you, Kylan! Thank you, Chihiro! Thank you, Ned! Thank you, Shannon! Thank you, community! Thank you, cycling!

I hope to get to know more people, get a chance to listen to what they got to say and become a richer man along the way.

Do you use Warmshowers.org? Do you make friends cycling? Does cycling enriches your life in other ways? I'd love to read a comment!

This is the physical result of my latest encounter.

LETZTES JAHR: TOUR ZUM FIEDENSFAHRTMUSEUM IN KLEINMÜHLINGEN


27. April 2013
Ein langer Winter hat sich noch nicht ganz verabschiedet. Eine Gruppe von 14 Fahrern trifft sich um 10:00 am Hausvogteiplatz. Es ist kalt, am morgen hat es geregnet, es wir wieder regnen. Tagesziel: Das Radsportmuseum Friedensfahrt in Kleinmühlingen.

Die gute geplante Route führt uns mit wunderbarem Untergrund über offizielle Radwege durch duftenden Wald, kaum ein Auto.




Route 2,354,508 - powered by www.bikemap.net


Der Tag schreitet vorran, die Temperaturen fallen, der Regen wird stärker. Ich rufe unsere Gastgeber an, sie packen das Abendessen ein, und sind die letzten 10 km unser Begleitfahrzeug. Üppige Wurstplatten aus umliegenden Fleischerein, Brot und Bier. Karl-Heinz und Horst, der Leiter des Friedensfahrtmuseums, empfangen uns wie Brüder und Schwestern! Das Gefühl zuhause bei Fremden zu sein ist selten und sehr schön.

28. April 2013
Wunderbarer Sonnenschein. Wir fahren, geführt von Karl-Heinz, zwei Stunden gemütlich durch die Umgebung, nutzen drei Fähren. Unser Ziel ist das Museum.



Das Museum gefällt mir sehr gut. Das dafür gebaute Haus ist ganz mit Spenden gebaut worden. Neben der Ausstellung zur Friedensfahrt gibt es noch eine Ausstellung von historischen Fahrrädern. Das beste "Ausstellungsstück" ist jedoch Horst, der Leiter des Museums selbst. Er kennt so viele Geschichten, hat so viel recherchiert und Menschen (wieder) zusammengeführ. Ich denke, dass seine Arbeit den Gründungsgeist der Fahrt fortführt. Er bringt Menschen zusammen, macht Fremde zu Freunden.

Ich empfehle den Besuch des Museums! Am besten meldet man sich vorher für eine Führung an, nimmt sich Zeit und hofft, dass Horst Zeit hat zu erzählen.


Den Rückweg hab ich mit Komoot "geplant". Das Konzept von Komoot, ist nur Start- und Zielpunkt einer Tour eingeben zu müssen, und der Dienst errechnet Dir eine schöne Route. Der Rückweg ist mein erste Test dieses kostenpflichtigen Dienstes. Ich finde die Strecke bei weitem nicht so schön, wie die des von Hand geklickten Hinwegs, aber gemessen an der Zeit, die ich gebraucht habe um die Komoot-Route zu planen (etwa 60 Sekunden, im Gegensatz zu ca 2 Stunden) ist es eine hervorragende Strecke. Ein wirkliches Manko ist nur, dass die Route uns zu nah an Brandenburg a. d. Havel führt, was für unnötig viel Verkehr sorgt. Die Komoot-App, kann auch zuverlässig mit Sprache navigieren, auch während man Musik hört, wenn man ein Telefon hat, was genug Batterie für Dauer-GPS hat. Die Routen lassen sich über die Komoot-Internetseite (leider nicht auch über die App) als GPX-Track herunterladen und sind damit sofort auf einem Garmin zu benutzen.
EDIT: Stand, was Komoot angeht, Mitte letzten Jahres. Inzwischen hat sich da viel getan! Einfach mal ausprobieren

Weitere Bilder gibt es hier.