LETZTES JAHR: TOUR ZUM FIEDENSFAHRTMUSEUM IN KLEINMÜHLINGEN


27. April 2013
Ein langer Winter hat sich noch nicht ganz verabschiedet. Eine Gruppe von 14 Fahrern trifft sich um 10:00 am Hausvogteiplatz. Es ist kalt, am morgen hat es geregnet, es wir wieder regnen. Tagesziel: Das Radsportmuseum Friedensfahrt in Kleinmühlingen.

Die gute geplante Route führt uns mit wunderbarem Untergrund über offizielle Radwege durch duftenden Wald, kaum ein Auto.




Route 2,354,508 - powered by www.bikemap.net


Der Tag schreitet vorran, die Temperaturen fallen, der Regen wird stärker. Ich rufe unsere Gastgeber an, sie packen das Abendessen ein, und sind die letzten 10 km unser Begleitfahrzeug. Üppige Wurstplatten aus umliegenden Fleischerein, Brot und Bier. Karl-Heinz und Horst, der Leiter des Friedensfahrtmuseums, empfangen uns wie Brüder und Schwestern! Das Gefühl zuhause bei Fremden zu sein ist selten und sehr schön.

28. April 2013
Wunderbarer Sonnenschein. Wir fahren, geführt von Karl-Heinz, zwei Stunden gemütlich durch die Umgebung, nutzen drei Fähren. Unser Ziel ist das Museum.



Das Museum gefällt mir sehr gut. Das dafür gebaute Haus ist ganz mit Spenden gebaut worden. Neben der Ausstellung zur Friedensfahrt gibt es noch eine Ausstellung von historischen Fahrrädern. Das beste "Ausstellungsstück" ist jedoch Horst, der Leiter des Museums selbst. Er kennt so viele Geschichten, hat so viel recherchiert und Menschen (wieder) zusammengeführ. Ich denke, dass seine Arbeit den Gründungsgeist der Fahrt fortführt. Er bringt Menschen zusammen, macht Fremde zu Freunden.

Ich empfehle den Besuch des Museums! Am besten meldet man sich vorher für eine Führung an, nimmt sich Zeit und hofft, dass Horst Zeit hat zu erzählen.


Den Rückweg hab ich mit Komoot "geplant". Das Konzept von Komoot, ist nur Start- und Zielpunkt einer Tour eingeben zu müssen, und der Dienst errechnet Dir eine schöne Route. Der Rückweg ist mein erste Test dieses kostenpflichtigen Dienstes. Ich finde die Strecke bei weitem nicht so schön, wie die des von Hand geklickten Hinwegs, aber gemessen an der Zeit, die ich gebraucht habe um die Komoot-Route zu planen (etwa 60 Sekunden, im Gegensatz zu ca 2 Stunden) ist es eine hervorragende Strecke. Ein wirkliches Manko ist nur, dass die Route uns zu nah an Brandenburg a. d. Havel führt, was für unnötig viel Verkehr sorgt. Die Komoot-App, kann auch zuverlässig mit Sprache navigieren, auch während man Musik hört, wenn man ein Telefon hat, was genug Batterie für Dauer-GPS hat. Die Routen lassen sich über die Komoot-Internetseite (leider nicht auch über die App) als GPX-Track herunterladen und sind damit sofort auf einem Garmin zu benutzen.
EDIT: Stand, was Komoot angeht, Mitte letzten Jahres. Inzwischen hat sich da viel getan! Einfach mal ausprobieren

Weitere Bilder gibt es hier.

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